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Wie Alpinestars Kultur, Geschwindigkeit und Innovation im E-Commerce vereint

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Ein Vermächtnis aus Geschwindigkeit, Sicherheit und Storytelling

Alpinestars ist eine Marke mit Geschichte. Was als kleiner Stiefelhersteller im italienischen Asolo begann, hat sich in über 60 Jahren zu einer globalen Ikone im Motorsport entwickelt. Heute tragen vier von zehn Formel-1-Teams und sieben der zehn besten MotoGP-Fahrer Ausrüstung von Alpinestars. Doch neben Performance und Innovation steht die Marke für etwas Tieferes: eine starke emotionale Bindung zu ihren Kunden.

Ein Kunde schickte ein Foto seines neuen Alpinestars-Tattoos, nachdem er einen Motorradunfall überlebt hatte. Dank seines mit Airbag ausgestatteten Anzugs kam er mit nur leichten Verletzungen davon. „Ein Airbag ist wie sechzehn Rückenprotektoren auf einmal“, erklärt Lars Kristian Stråtveit, Head of E-Commerce. Solche Geschichten erinnern das Team täglich daran, welchen echten Einfluss ihre Arbeit hat.

Internationale Denkweise von Anfang an

Trotz seiner italienischen Wurzeln ist Alpinestars von Grund auf global ausgerichtet. Der Hauptsitz befindet sich in Los Angeles, Englisch ist die Unternehmenssprache, und der Fokus liegt auf Märkten wie den USA, Deutschland und dem Vereinigten Königreich. Lars, der ursprünglich aus Norwegen stammt, heute in Italien lebt und zuvor in Amsterdam gearbeitet hat, betont die Bedeutung kultureller Vielfalt: „Mein erstes Team bestand aus 14 Personen aus 12 Ländern. Das ist inspirierend.“

Ein diverses Team bringt mehr als unterschiedliche Hintergründe mit sich. Es fördert neue Ideen, breitere Perspektiven und eine Lernkultur, die mit sich wandelnden Kundenerwartungen Schritt hält.

Startup-Mentalität in einer 60 Jahre alten Marke

Als Lars startete, gab es in Europa noch kein E-Commerce-Setup. Das US-Geschäft basierte auf Dropshipping und externen Agenturen. Von Grund auf baute er den ersten Shopify-Shop in nur vier Monaten auf. Acht Monate später wurde alles in Zusammenarbeit mit Domaine neu aufgesetzt. Heute ist das europäische Team auf 12 Personen gewachsen, hinzu kommen 4 bis 5 weitere in den USA. Das Ergebnis: Umsätze im achtstelligen Bereich und dreistelliges monatliches Wachstum.

Was Lars besonders wichtig ist, ist die Einführung von Startup-Agilität in etablierten Marken. Keine endlosen Freigabeprozesse, sondern starten, lernen und optimieren. Genau das brauchte Alpinestars.

Kultur zuerst, Technologie danach

Für Lars wird Erfolg vom Mindset bestimmt, nicht von Software. Er beschreibt den Ansatz des Teams als „klar in der Vision, flexibel in der Umsetzung“: klare Ziele, flexible Methoden. „Wir bauen, messen, lernen. Und wir haben keine Angst zu scheitern.“

Diese Philosophie prägt ihre Entscheidungen. Nachdem sie feststellten, dass ihre erste Agentur nicht passte, wechselten sie innerhalb eines Monats zu Domaine. Später tauschten sie ihren Logistikpartner in Italien gegen einen in Deutschland aus, um Retourenquoten und Versandkosten zu senken. „Es war eine schmerzhafte, aber notwendige Korrektur“, sagt Lars. Jede Entscheidung wird reflektiert, aus Erfolgen und Fehlern gleichermaßen gelernt.

Autonome Teams und gemeinsame Verantwortung

Bei Alpinestars arbeiten Marketing, Operations, Analytics, Merchandising und Customer Service unter einem E-Commerce-Dach zusammen. Es gibt keine Silos, sondern gemeinsame Ziele und enge Zusammenarbeit. „Jeder trägt Verantwortung für das Ergebnis.“

Der Kundenservice ist Teil des Teams, liefert Echtzeit-Feedback und wirkt an Kampagnenstrategien mit. Das ermöglicht schnelle Iterationen und sogenanntes T-Shaped-Wachstum, bei dem Spezialisten ihr Wissen erweitern. Das Ergebnis: mehr Empathie, bessere Zusammenarbeit und schnellere Resultate.

Gemeinsam Lösungen finden

Geschwindigkeit erfordert Vertrauen, besonders von unterstützenden Bereichen wie IT und Finance. „Wenn etwas schiefgeht, suchen wir keine Schuldigen. Wir lösen es gemeinsam.“ Diese Haltung reduziert Unsicherheit und ermöglicht es dem Team, entschlossen zu handeln.

Eine Kultur, in der Fehler als Lernchance und nicht als Risiko gesehen werden, ist entscheidend. Sie sorgt dafür, dass interne Abteilungen das Tempo des Wandels unterstützen, statt es zu bremsen.

Inspiration und fokussiertes Wachstum

Inspiration findet das Team überall, von großen Marken wie Nike und Puma bis hin zu agilen E-Commerce-Playern. Sie analysieren Customer Journeys, Checkout-Prozesse und Loyalty-Programme im Detail. „Man muss nicht reisen, um einen Store-Check zu machen. Einfach online gehen.“

Bei der Expansion ist die Strategie klar: Zuerst die Aktivitäten in Europa und Nordamerika konsolidieren, danach Asien und Lateinamerika erschließen. „Zu frühe Expansion führt zu einer Verwässerung der Ressourcen.“ Dieser schrittweise Ansatz stellt sicher, dass Investitionen dort eingesetzt werden, wo sie den größten Effekt haben.

Mit einer starken Basis, einer agilen Kultur und einer klaren Roadmap ist Alpinestars bereit für die nächste Phase. Der Fokus liegt nun darauf, den Erfolg in Europa und Nordamerika weiter zu vertiefen. Neue Märkte werden folgen. Möchten Sie mehr über die Reise von Alpinestars erfahren? Lesen Sie unsere Case Study.

Autoren

Headshot of Tiffany Le
Marketing
Tiffany Le

Senior Brand Marketing Manager

Tiffany, Senior Brand Marketing Manager bei Domaine, begann ihre Karriere in der Modebranche und wechselte vom Brand-Marketing bei SSENSE und Psycho Bunny in die Agenturwelt. Sie ist begeistert von kreativer Zusammenarbeit und Exploration. Tiffany lebt in Montreal, wo sie Teil eines Kunstkollektivs ist. Sie malt, näht und fährt Snowboard.

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