So steigerte Alpinestars die Conversion Rate um 51 %
Noch vor eineinhalb Jahren hatte Extremsport-Bekleidungsspezialist Alpinestars noch nicht einmal einen europäischen Onlineshop. Heute verzeichnet die Marke mit ihrem neuen internationalen Shopify Plus Flagship Store ein konstant hohes Wachstum.
Die Schlagkraft und Skalierbarkeit von Shopify Plus
Alpinestars hatte zunächst verschiedene E-Commerce-Plattformen für die internationale Skalierung geprüft, entschied sich dann aber bewusst für Shopify. Lars Kristian: „Anfangs, weil das US-Team damit zufrieden war. Aber mir wurde schnell klar, dass Shopify schlicht die beste Option ist. Heute bin ich absolut überzeugt.“ Der Head of E-Commerce bei Alpinestars räumt auch gleich mit einem Missverständnis auf: „Man hatte mir gesagt, Shopify sei für KMUs gedacht, nicht für große Marken. Aber das erleben wir überhaupt nicht so. Mit Shopify Plus konnten wir alle Anforderungen lösen. Das System ist sehr skalierbar und lässt sich leicht weiterentwickeln. Deshalb kamen wir schnell voran. Dank des riesigen Ökosystems von Shopify muss man gar nicht viel selbst bauen. Stattdessen geht es darum, das Frontend gut aufzusetzen und die richtigen Tools zu integrieren. Code hat uns dabei hervorragend unterstützt: Das Team weiß genau, welche Tools sich am besten eignen.“
"Many Shopify agencies focus on marketing and design, but we are pretty good at marketing ourselves. What we need is developers. Domaine is technically savvy, and they have an Agile approach: that suits us perfectly. I also like their straightforward, Dutch style."
Lars Kristian Stråtveit
Head of Ecommerce, Alpinestars
Domaine: technisch stark, pragmatisch und schnell
Lars Kristian beauftragte Code mit den komplexeren Entwicklungsprojekten, nachdem eine kurze Zusammenarbeit mit einer anderen Shopify-Agentur nicht überzeugt hatte. „Die Agentur aus UK, mit der wir zuerst arbeiteten, war stark im Bereich Marketing und Design“, erklärt er. „Aber genau das können wir selbst gut. Was wir brauchten, waren Entwickler:innen. Code ist technisch stark und pflegt eine agile Herangehensweise. Das passt perfekt. Auch der direkte niederländische Stil gefällt mir sehr.“ Auf Empfehlung von Code entschied sich Alpinestars dafür, einen komplett neuen Store aufzusetzen. Danach ging alles ganz schnell. Lars Kristian. „Solche Projekte versanden oft in endlosen Meetings und Bürokratie. Code dagegen stellte ein kleines Team nur für uns ab. Wir hatten regelmäßige Gespräche, entwickelten eine schnelle erste Version und haben dann laufend weiter optimiert. Beeindruckend, wie viel Zeit man so spart.“
Der Shopify-Tech-Stack für exponentielles Wachstum
Was die Ziele für den Store waren? Lars Kristian muss nicht lange überlegen. „Wir wollten exponentielles Wachstum. Unser Fokus lag auf dem Aufbau eines starken Membership-Programms und einer treuen Community. Alpinestars hat weltweit viele Fans, weil wir eine der bekanntesten Marken im Motorrad- und Racingbereich sind. Ihnen möchten wir ein exklusives Erlebnis bieten – und das Gefühl, Teil der Community zu sein.“ Da die Fanbasis von Alpinestars sehr international ist, war die Expansion in andere Länder, vor allem in Europa, der entscheidende Schritt. Gemeinsam mit Code setzte Alpinestars eine Reihe bewährter Tools ein, um diese Ziele zu erreichen.
Loyalty, Empfehlungen und Prämien mit Yotpo, E-Mail-Marketing mit Klaviyo
Bewertungen spielen eine zentrale Rolle im Loyalty-Programm von Alpinestars. „Unsere Kundinnen und Kunden investieren viel Zeit in ihre Recherche. Schließlich geht es um technisch anspruchsvolle Produkte, die im Ernstfall Leben retten können”, sagt Lars Kristian. „Im Schnitt dauert es etwa 30 Tage bis zur Kaufentscheidung. Rezensionen sind dabei ein entscheidender Vertrauensfaktor.“ E-Mail-Marketing ist natürlich ein zentraler Bestandteil des Membership-Programms. Dafür setzte Alpinestars gemeinsam mit Code zunächst die grundlegenden Klaviyo-Flows auf. Anschließend wurden gezielte Membership-Flows entwickelt – mit beeindruckendem Erfolg. Innerhalb eines Jahres wuchs die Zahl der Anmeldungen um das 17-fache. Die Willkommensserie erreichte eine Öffnungsrate von 72 % und eine Klickrate von 20 %.
Kundenservice mit Gorgias und AI
Gorgias hat den Kundenservice von Alpinestars spürbar verbessert. Mit dem AI-Agenten Roberta kann das Team 1.000 Tickets pro Woche bearbeiten – mit einer Reaktionszeit von unter 40 Sekunden. Lars Kristian: „Wir waren einer der Entwicklungspartner für Roberta und haben das Tool zusammen mit Gorgias trainiert. Es hat etwas gedauert, bis es wirklich gut funktionierte, aber jetzt ist Roberta fast wie ein Teammitglied.“ Der AI-Agent bearbeitet rund 60 % der Tickets eigenständig und erzielt dabei eine durchschnittliche Kundenzufriedenheit von über 4,0 Sternen. „Das hat unseren Alltag verändert”, berichtet CX-Spezialistin Arianna. „Wir haben endlich wieder Zeit, mit Kundinnen und Kunden ins Gespräch zu kommen, ohne morgens 200 offene Tickets im Postfach zu haben.“
Maßgeschneidert: die Integration des Suit Configurator
Ein besonderes Feature des neuen Shops ist der Suit Configurator von Alpinestars. Lars Kristian: „Wir wollten den ultimativen Flagship Store bauen und dieses Tool war dafür unerlässlich. Mit dem Suit Configurator können Profis und ambitionierte Amateur:innen ihren eigenen Rennanzug konfigurieren, inklusive Sponsoren-Branding. Die 3D-Scan-Technologie dahinter kommt von Precismo. Die Qualität ist wirklich beeindruckend.“ Aktuell arbeitet Code am Backend für den Konfigurator: „Das Team integriert das Tool umfassend in den Produktionsprozess, wozu das weltweite Management von B2B- und B2C-Aufträgen, das Zusammenstellen der Produktionsdaten, der Versand und das Tracking gehören. Das erfordert viel Maßarbeit seitens der Entwickler.“
Das Ziel: ein exzellenter Händler sein
Es dürfte kaum überraschen, dass Lars Kristian eine agile Zukunft für den Alpinestars-Store sieht. „Wir haben einen Fünfjahresplan, eine Jahresstrategie und Quartalsziele. Aber wir finden es wichtiger, offen für Veränderungen zu bleiben, als starr an Plänen festzuhalten. In diesem Sinne prüfen wir gemeinsam mit Code regelmäßig, welche Aufgaben im Backlog Priorität haben – immer mit Blick auf Aufwand und Wirkung. Wir machen das so häufig, weil wir täglich neue Daten, Erkenntnisse und Trends erhalten. Deshalb ist es entscheidend, dass wir unsere Prioritäten kontinuierlich daran anpassen.“ In der kommenden Zeit legt Lars Kristian als Head of E-Commerce bei Alpinestars den Fokus auf den Ausbau des Membership-Programms und die weitere Optimierung der Conversion Rate. Dabei spielen personalisierte Produktempfehlungen, gezieltes Upselling und mehr Wiederkäufe genauso eine wichtige Rolle wie innovative Ansätze. „Wir möchten unseren Mitgliedern besondere Erlebnisse bieten. Etwa durch neue Produkte wie unsere Airbags. Außerdem möchten wir neue Zielgruppen ansprechen, zum Beispiel mit hochwertigen Fashion-Kooperationen, in deren Rahmen wir exklusive Produkte launchen.“